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Microsoft wird mir immer unsymphatischer
#11
Hallo Ezry ;D

Irgendiwie fehlen mir nach dem lesen deines Postings die Worte. Also abgeschnitten vom Fortschritt, nur weil man Linux benutzt ? Hmmm .. ich glaube eher das Gegenteil oder sagen wir es mal so, es kommt drauf wie man für sich selber "Fortschritt" defeniert.

Und was spiele unter Linux angeht, da tut sich einiges in der letzten Zeit. Valve hat seit längerer Zeit ein Projekt Namens Proton laufen, das sie übrigens mit den Entwickler von Codeweavers zusammen entwickeln. Testen kannst du es aktuell, wenn du die Beta von dem LinuxSteamClienten dir installierst. Da sollen schon einige Spiele unterstützt werden, die vorher nicht so unter Linux liefen.

Tja und was Win7 angeht, da endet ja bald der Support, da muss man sich praktisch entscheiden, entweder nur noch Linux oder halt Win10 + Linux ;D Ich wäre für die 2te Variante, wenn .. ja wenn Win10 nicht soviel Zeugs drin hätte, wo doch einem sehr mulmig  wird. Sprich Datenschutz oder die ganze spionagesoftware, die in Win10 enthalten sein soll. Dazu noch Einstellungen, wo man sehr bevormundet wird.

Anderseits hab ich aber auch gelesen, das man einiges einstellen kann, aber dazu muss man natürlich wissen wo man dieses nachlesen kann. Denke eine gute Quelle ist Winfuture.de, wo man auch die Updates von den Windowsversionen runterladen kann bzw diese sind in einem Paket verschnürt worden. Ne andere Quelle ist, so finde ich jedenfalls, Heise.de, die das Forum, aber doch die Artikel die sich mit Windows 10 befassen.
Tschöö

Bogus | PinguinsReisen.de
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#12
Es ist immer eine Frage der Sicht und der eigenen Präferenzen. Einerseits klagen Leute über "Spionage" in Windows 10 und andererseits sind sie bedenkenlos auf allen möglichen Social Media Plattformen unterwegs.
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#13
(19.09.2018, 07:22)Pius Noel schrieb: Es ist immer eine Frage der Sicht und der eigenen Präferenzen. Einerseits klagen Leute über "Spionage" in Windows 10 und andererseits sind sie bedenkenlos auf allen möglichen Social Media Plattformen unterwegs.

Ich denke es besteht ein Unterschied, ob mein Betriebssystem ohne meine Zustimmung und ohne mein Wissen Daten über mich sammelt und übermittelt, oder ob ich bestimmte personenbezogene Daten freiwillig auf eine "Social Media Plattform" der Öffentlichkeit preisgebe.

Im Übrigen ist nicht jeder "bedenkenlos auf allen möglichen Social Media Plattformen unterwegs" - Ezry z.B. wirst du dort vergeblich suchen und auch Bogus ist da zurückhaltend, auf Fratzenbuch gibt's ihn jedenfalls nicht. Die Beiden werden wissen warum.
Ich selbst mache aus meinem Herzen keine Mördergrube und teile mich gern mit, aber auch ich möchte nicht, dass mein Betriebssystem Daten hinter meinem Rücken rausrückt.
Wer nicht weiss wohin er will, der kommt leicht woanders hin.
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  • Dorena Verne
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#14
(16.09.2018, 21:50)Ezry Aldrin schrieb: das eigentliche Problem sind die Hardwarehersteller, Mein Drucker von Brother Kombigeraet fuer alles nicht funktionsfaehig unter Linux, nur unter Windows
Spiele und einige andere Programm Only Windows, so setzt sich das fort,dadurch das alles nur auf Windows setzt ist man trotz sehr guter Linuxvarianten gezwungen den Schit mitzumachen

Also zunächst mal sind Druckertreiber in Linux heute weitestgehend im Userland, und nutzen dafür CUPS.

Linux hat zwei Probleme, die die breite Bereitstellung von Hardwaretreibern massiv verhindern:

1. die Fragmentierung und
2. das Fehlen eines stabilen Treiberinterfaces im Kernel.

Unter Fragmentierung versteht man, dass es nicht nur ein Linux gibt - denn Linux ist nur der Kernel - sondern viele Distributionen um den Kernel: Debian, Ubuntu, Mint, usw. D.h. für jede Distribution müsste man den Treiber neu bauen, und das Zeug auch noch supporten. Spaß geht anders, denn man befindet sich so unweigerlich in der Dependency Hell, da jede Distribution andere Versionen derselben Bibliotheken favorisieren kann, die man für seine Software braucht. 

Unter Windows gibt es eben genau die Plattform von Microsoft, und das war's, das ist deutlich einfacher zu handhaben, weil es eben damit eine genau festgelegte Referenz gibt. Unter Linux gibt es das zwischen den Distributionen nicht; FreeBSD dagegen bietet genau das. 

Es gibt aber auch genügend Treiber, die man unter Linux nur im Kernelspace verwirklichen kann, wie beispielsweise WLAN, Bluetooth, Grafikkarten u.a.m.

Die Philosophie der Kernelentwickler ist dabei: macht euren Treiber auf, gebt uns den Code, und dann warten wir das auch dann noch, wenn es euch schon längst nicht mehr geben sollte. Damit müsste ein Unternehmen also den Treiber offenlegen.

Im Idealfall würden nun alle Unternehmen offene Treiber für den Kernel bereitstellen, und so hätte man keine Probleme. Das ist aber eben nicht so.

Erstens mal wollen das viele Unternehmen nicht, weil sie befürchten, die Konkurrenz oder andere könnten so Firmengeheimnisse sehen/sich Vorteile verschaffen. Also bauen viele einfach nur einen kleinen Wrapper für den Kernel, und stecken den Rest in ein Binary Large OBject - kurz BLOB - der beim Laden des Treibers auf der Festplatte vorhanden sein muss, und als Firmware in die Hardware geladen wird.

Außerdem ist das Treiberinterface in Linux wegen des Ansatzes instabil; es kann sich von Patch zu Patch verändern.

Und genau diese Tatsache, dass sich das Interface von 4.8 auf 4.9 stark ändern kann, oder auch nicht, schreckt viele Unternehmen davon ab, Treiber für Linux zu entwickeln, weil man so deutlich mehr Manpower da rein investieren muss als für Windows, wo man normal nur wenn überhaupt jede große Windowsversion, die alle paar Jahre kommt, sich auf Änderungen am Interface einstellen muss, und dazwischen einfach nur in Ruhe den Treiber pflegen kann. Bei Linux dagegen müsste man von Kernelversion von Kernelversion auch das Treiberinterface pflegen, d.h. am Ball bleiben, was deutlich mehr Manpower kostet und damit Aufwand bedeutet. Daher ist Windows als auch MacOS einfach deutlich komfortabler für die Unternehmen, und besser zu managen.
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  • Mareta Dagostino, Pius Noel
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