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Anschlag beim CSD in Berlin. - Dorena Verne - 26.07.2026 Wo ich davon hörte, bekam ich einen Heulkrampf.. ![]() Ein Toter und Verletzte bei CSD in Berlin Sehr traurig und absolut widerwärtig, dass die AFD-Front (habe ich selber eben in Facebook gesehen) das wieder für sich nutzt, statt mal einen Moment innezuhalten. Moralisch bewegen sie sich für mich auf der gleichen Schiene wie der Täter...
RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Dorena Verne - 26.07.2026 Botschaft an alle Rechtswähler: Also, ich bin links, aber nicht bei den Linken. Ich bin transsexuell und liebe die Farben des Regenbogens. Und nun die Schockmeldung für euch. Ich bin gegen Einwanderung in dem Maße wo es unmöglich wird die Migranten zu begleiten, zu betreuen. Erstaufnahme bei Flüchtlingen in Not, keine Frage, selbstverständlich. Abschiebung krimineller Ausländer? Aber sicher, nur nicht bevor sie wie jeder andere Straftäter ihre Strafe abgesessen haben. Alles andere würde einem Freispruch gleichkommen. Gehört der Islam nach Deutschland? Erstmal als Religion grundsätzlich ja, wie eben auch unsere christlichen Kirchen. Radikale Gewaltbereite Mitglieder innerhalb dieser Gruppen gehören unter Beobachtung und gestoppt. Aber das unabhängig von Religion oder Herkunft. Oh, jetzt kommt es. Ich stehe zur Antifa, aber verabscheue Gewalt. Was meint ihr strammen Rechtswähler, das geht doch gar nicht, passt nicht? Passt sehr gut. Antifa ist keine geschlossene Organisation mit Parteiprogramm oder ähnlichem. Zunächst einmal in Langform: "Antifaschistische Aktion", das bedeutet Diskussionen, auch Demonstrationen, politisch gegen faschistische Strömungen arbeiten. Gewalt? Da die Antifa eben keine in sich geschlossene Organisation ist, gibt es da auch bedauerlicherweise Gruppierungen autonomer gewaltbereiter Akteure, die sich mit dem Antifa-Logo schmücken. Macht uns das dann alle gleich zu einer linksextremen Terrorgruppe? Ihr könnt ja mal darüber nachdenken... RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Dorena Verne - 26.07.2026 RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Jupiter Rowland - 26.07.2026 Und es wird wieder schön geheuchelt. OBM Wegner und Kanzler Merz drücken angeblich ihre Anteilnahme aus. Wahrscheinlich denken sie in Wahrheit, das hat schon die Richtigen getroffen. Die Berliner CDU ist offen knallhart queerfeindlich. Aber sie können sich alle nicht offen so äußern, wie sie gerne würden, weil das riesige mediale Shitstorms verursachen und vor allem in Berlin wieder Wähler zur SPD treiben würde. Der einzige in der Union, dessen aktuelle Äußerung höchstwahrscheinlich ehrlich ist, ist Wegners designierter Nachfolger Stefan Evers, der selber schwul ist. Höchstwahrscheinlich, weil ältere Schwule dazu neigen, alles in "2SLGBTQQIA+", was nicht "G" ist, als Eindringlinge in die Schwulenszene zu betrachten. Lesben, Transfrauen, alles Quarktaschen, und Transmänner sind Quarktaschen, die versuchen, keine Quarktaschen zu sein. Aber den CSD haben ursprünglich und lange Zeit ausschließlich die Schwulen abgehalten. Und wenn der CSD als legitimes Angriffsziel angesehen wird, dann auch Evers. Kurioserweise hält die Spahnplatte ausgerechnet jetzt den Ball flach. Buchstäblich der einzige in der Union, von dem schon seit Tagen die gesamte Republik weiß, daß er schwul ist. Der hätte eigentlich als einer der ersten was sagen müssen. Damit hätte er auch mal wieder positiv punkten können. Ich warte ja eh darauf, daß er endlich (Regenbogen-)Farbe bekennt, die notorische Karrieristenpartei CDU verläßt und nach links umzieht, und sei es nur zur SPD. Wobei von der SPD ja anscheinend auch noch nichts kam. Die Polizei ist mit über 2.000 Einsatzkräften zugange. Nicht, um die queere Szene zu schützen, sondern, weil sie dazu verpflichtet ist. Und weil sie mal wieder auf Jagd auf einen Ausländer gehen darf. Ich frage mich, wieviele das wären, wäre der Täter ein biodeutscher Reichsbürger, Thor-Steinar-Klamottenträger und/oder jahrzehntelanger Onkelz-Fan aus bekannt dubiosen Gründen. Und dann ist da noch der katholische Erzbischof. Wer nimmt einem katholischen Bischof seine ausgedrückte Anteilnahme wirklich ab? Okay, Siebtes Gebot einerseits. Aber mal ehrlich, wahrscheinlich würden die Katholen andererseits dazu neigen, das als "Gottes Strafe" zu bezeichnen. Würden sie, wäre der Täter kein "Heide" und keiner von denen, wegen derer und gegen die es damals die Kreuzzüge gab. RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Bogus Curry - 27.07.2026 Hallo zusammen ;D Ich hab erst grade das mit dem Anschlag im Radio gehört. Bin sprachlos bei so einer widerwertrigen Anschlag. Was ich nicht nachvollziehen kann, das der Täter ja der Polizeit bekannt war. Warum wurde er nicht beobachtet. Wenn er ein LinksTerrorist gewesen wäre, hätte man ihn bestimmt vorher in Gewahrsam genommen. Leider muss ich Jupiter recht geben, was die CDU zur Zeit macht, ist eigentlich noch mehr Öl ins Feuer zu giessen. Ganz besonders Dobrinth, Linnermann und Co. Sachlich kann man über dieses Thema eh nicht mehr reden, aber darf auch nicht den Fehler machen, jeden Migranten als Terrorist anzusehen, so wie es in USA von Trump und Co, gemacht wird. Das das Braune Gesocks diesen Anschlag für sich vereinnimmt, war doch klar. Hoffe immer noch das da wo bald gewählt wird, noch Menschen gibt, die ein wenig Hirn haben und das richtig wählen und nicht diese braune Scheisse.Und jeder Wähler der AfD wählt, sei es aus Protest oder nicht, ist für ein Rrchtes Arschloch. RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Dorena Verne - 27.07.2026 Manchmal frage ich mich, ob wir in unserer Gesellschaft nicht längst den eigentlichen Gegner aus den Augen verloren haben. Wir streiten darüber, wer links oder rechts ist. Wer hier geboren wurde und wer nicht. Welche Religion besser oder schlechter ist. Welche Fahne jemand trägt oder welche Partei er wählt. Doch vielleicht liegt das eigentliche Problem viel tiefer. Eine Gesellschaft lebt nicht allein von Gesetzen, wirtschaftlichem Erfolg oder politischen Mehrheiten. Sie lebt von Beziehungen zwischen Menschen. Von Vertrauen. Von dem Gefühl, füreinander Verantwortung zu tragen. Früher war das oft selbstverständlicher. Mehrere Generationen lebten näher beieinander. Nachbarn kannten sich. Familien halfen sich gegenseitig. Natürlich war damals nicht alles besser – ganz sicher nicht. Aber der Gedanke, dass Gemeinschaft auch Verantwortung bedeutet, war vielerorts stärker verankert. Heute scheint dagegen oft das eigene Leben zum wichtigsten Projekt geworden zu sein. Jeder kämpft um seinen Platz, seine Karriere, seine Anerkennung. Alte Menschen verbringen ihre letzten Jahre häufig fern ihrer Familien. Einsamkeit wird zu einer der größten Krankheiten unserer Zeit. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach einfachen Antworten auf komplizierte Fragen. Wo Gemeinschaft schwindet, entsteht ein Vakuum. Und ein Vakuum füllt sich selten mit Verständnis. Es füllt sich mit Misstrauen, Angst und irgendwann mit Feindbildern. Dann wird aus dem Nachbarn plötzlich "der Fremde". Aus dem Andersdenkenden "der Gegner". Aus einer Religion "die Gefahr". Aus einer politischen Meinung "der Feind". Vielleicht beginnt Frieden deshalb nicht zuerst in Parlamenten. Vielleicht beginnt er dort, wo Menschen wieder lernen, einander zuzuhören. Wo Unterschiede nicht sofort als Bedrohung empfunden werden. Wo Verantwortung wieder mehr bedeutet als nur das eigene Wohlergehen. Ich glaube nicht, dass eine einzige Partei unsere Gesellschaft heilen kann. Politik kann Rahmen schaffen. Aber Zusammenhalt entsteht nicht durch Gesetze. Er entsteht zwischen Menschen. Vielleicht sollten wir deshalb weniger fragen, wer recht hat. Und öfter fragen, wie wir wieder zueinanderfinden. Ich weiß, das ist schwer, auch ich halte mich an meinen Überzeugungen fest. RE: Anschlag beim GSD in Berlin. - Bogus Curry - 27.07.2026 Hallo Dorena ;D Ich gebe dir absolut Recht, merke selbst an mir, das ich hier wo ich wohne eigentlich total alleine für mich bin. Das ganze hat Vor-, aber leider auch Nachteile. Ehrlich gesagt, in moment mache ich auch nicht viele dagegen, da ich mehr mit meiner Gesundheit zutun hab. Werde bald ein Jahr älter und frage mich immer öfters, wofür lebe ich eigentlich noch ? Aber wenn ich mir nun recht überlege, ist die Antwort, wofür ich noch lebe, eigentlich sehr simpel, zum einen um hier das Gridtalk online zu halten, dann Musik zu machen, ab und zu spielen ;D Na, ab und zu ein gutes Buch lesen ;D WAs mich an der Diskussiion nun aber stört, also die über den Anschlag, es wird wieder nur über den Täter sehr viel geshrieben, aber nicht über die Opfer. Das ist wieder typisch die deutschen Medien. Da berichte über den Täter mehr Umsatz bringen, als Artikel über die Opfer, die werden einfach mal nebenbei erwähnt. RE: Anschlag beim CSD in Berlin. - Ezry Aldrin - 28.07.2026 Huhu Das Problem ist die Gesellschaft in sich, ich kenn hier zwar einige Nachbarn, man sagt Hallo, kennt auch den Namen evtl noch aber sonst hat keiner mehr mit dem anderen Zu tun, weil alle mit dem Selben Problem kämpfen wie soll das alles bezahlt werden, andere Gedanken sind bei vielen doch seit Jahren nicht mehr vorhanden. Drüben am Haus, das ist auf dem Dorf, sagt man Hallo und winkt und grüsst und redet oberflächlich auch mal miteinander, aber tiefgründige Disskussionen sind dort nicht mehr möglich, denn plötzlich erfährst du auf Umwegen du weisst was der Wählt mit dem du da redest.... Auweia noch einer, das kanns doch nicht sein, grad im Osten. Die scheinen aus der Zeit 1961 bis 1989 nichts gelernt zu haben, denn genau die wählen diesen Mist. Früher hiess es auf dem Dorf eher mal das man zusammenhält. Wer weiss wie man mit mir umgehen würde wenn man mal sieht das ich auch anders als Normal rumlaufe, Das man mich nicht schon wegen meiner langen Haare verurteilt, wundert mich fast, aber wer weiss was man im Hintergrund über mich redet, ja für mich normal, ich bin auch nicht Trans oder so, aber denke mal wenn das mal passiert kriegt der Ärzte Song Lasse reden, wieder ganz neue Bedeutung. Vor allem das Lieder aus weit entfernter Zeit immer noch so Brandaktuell sind lässt mich mehr als nur etwas nachdenklich werden. wo sind wir nochmal im 21 Jh?, immo habe ich eher das Gefuehl 1929 lässt grüssen, nur statt 19 , dann 20. Als ich das gehört habe mit dem Anschlag, habe ich nur gedacht das gibts doch nicht mehr. mein erster Gedanke wieviel hat er erwischt, zum Glueck nicht soooviele, aber einer ist einer zuviel. Für mich hätte dieser Mensch nachdem was ich gehört habe, vor dem Haus waren sogar Kameras, das garnicht schaffen dürfen. Der war als , ist, als Gefährder unter Beobachtung, laut SWR3 , wie kann so einer da reinfahren, ohne das die den vorher gestoppt haben? am Besten schon wo er sich mit seinem Fahrzeug genähert hat. Seit mir nicht böse aber ich packe die CDU und AFD mittlerweile in eine Topf die machen ganau das. was diese Bande will. Und jeden Mist den die weiter"reformnieren" treibt noch mehr Leut zur Blauen Mistbirne. lg Ezry |